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Der Bailiwick Guernsey - Die Windmühle auf Sark


Unabhängige Feudalgebiete innerhalb eines Kron-Dominions. Das britische Mittelalter läßt grüßen.


Eine Windmühle markiert den höchsten Punkt des reichsunmittelbaren Gebiets.


Auszüge:


"Ein etwa 50 Zentimeter hohes Trockenmäuerchen zieht im Halbkreis um den Turm der alten Windmühle, stellt sie wie auf ein Podest. Sieben Stufen führen von der Mill Lane hinauf zu einem Türchen an der Vorderseite; hinten am Turm ein anderes Türchen, beide verschlossen. Dahinter steht, auf dem höchsten natürlichen Punkt, ein Ahornbaum, ich schätze eineinhalb Meter über dem Niveau der Mill Lane, also etwa 110 Meter hoch. Neben dem Turm die Reste des alten Windrads und ein paar vor sich hin verrottende Eisenstangen. Zwischen Turm und Ahornbaum liegt ein betongegossenes Steinfragment mit den Buchstaben ‚W. G., A. R., C. B.’ eingraviert. Auch eine von den Deutschen hinterlassene Reminiszenz? Haben sich hier welche mit ihren Initialen verewigt, als sie die Windmühle zu einem militärischen Ausguck umfunktionierten?"



"Wenn die Windmühle auf Sark der höchste Punkt des Bailiwick Guernsey war, warum fahre ich dann noch auf die Hauptinsel Guernsey? Das hat mehrere Gründe. Erstens einen technischen: Von Sark ist nur weiterzukommen über Guernsey. Die Fähre fährt ganz einfach dort hinüber, 45 Minuten lang mit der 'Bon Marin de Serk', nach Saint Peter Port. Zweitens einen prinzipiellen: Der Bailiwick Guernsey mag zwar eine besondere politische Einheit darstellen, die das Kriterium der ‚Unabhängigkeit’ erfüllt, dem zufolge mein Bergsteigetrieb ausgelöst wird; die einzelnen Untereinheiten des Bailiwicks für sich allein betrachtet erfüllen dieses Kriterium aber auch schon unabhängig voneinander: Am Beispiel von Sark haben wir das gerade kennengelernt. Guernsey als solches wird ein weiteres Beispiel liefern, so wie daran angeschlossen die Inseln Herm und Alderney. Ich stelle mich also auf ein ausgedehntes Suchen ein."

Die Fahnenstange hinter “The Highlands” ist vermutlich der höchste Punkt der Insel Guernsey.



„Ich schleiche mich durch den Hinterhof des Farmhauses. Zum Glück bemerkt mich niemand. Rechts ein Gewächshaus mit Topfpflanzen. Ich stelle fest, daß der Hügel von dieser Seite aus unbesteigbar ist; eine senkrechte Wand ist aus ihm heraus abgestochen, um Platz für den Hof zu schaffen. Also drehe ich eine Kurve hinten um ihn herum nach links auf dem freien Feld. Dann folge ich einer Rampe, die sich in meiner Gehrichtung in das Feld senkt. Bald ist sie bespringbar. Auf dem Scheitel der Rampe steige ich wieder zurück, ein Stück gipfelwärts. Alles wäre so einfach gewesen, doch die letzte Gipfelkuppe ist mit einem schier undurchdringlichen Brombeergestrüpp bewehrt.

Ich springe daher von der Rampe nach rechts runter in ein anderes Feld und kann schließlich den Hügel in letzter Anstrengung durch seine fast senkrechte, drei Meter hohe Westwand bezwingen. Zerkratzt von den Dornen stehe ich schließlich oben. Weit geht der Blick von der Fahnenstange auf Felder und Gehöfte.“


Dieses Kapitel ist erhältlich als Teil von Buch M und

als CD mit pdf-Datei, 195 Seiten, davon 164 teilweise mit Bildern, Karten, Wegskizzen und/oder Höhenprofilen, in ansprechender Plexiglas-Hülle, etikettiert, mit Titelbild und Titelbeschriftung,
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