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Staat ohne Land: The Sovereign Military and Hospitaller Order of St. John of Jerusalem, of Rhodes and of Malta -  Via dei Condotti 68 


Auszüge:


„Was soll das Ganze? Was hat es auf sich mit dem 'Souveränen Internationalen Militärorden von Malta'?

Über der Hofeinfahrt hängt eine Kandelaberlaterne; der Hof selbst ist durch ein Gittertor verschlossen. Im Hof parken ein paar Limousinen, schwarz natürlich. An der Rückwand des Hofs prangt das Malteserkreuz in einer Brunnennische.

Ein paar Schritte tue ich in die Hofeinfahrt hinein, bis zu einem schmiedeeisernen Gitter. Ein Wachhabender erscheint aus der Portiersloge, öffnet das Gittertor. Nein, es sei verboten einzutreten, auch nicht zum Schauen. Immerhin klingt das hier ziemlich souverän. Ein Staat also? Exterritorial außerdem. Wo ist also das Mutterland dieses Staats?

Die Fragen beantwortet niemand in der Hofeinfahrt des Hauses Nummer 68, Via dei Condotti. Man hat mir den Kuchen gezeigt, ich darf aber nicht essen. Also muß ich warten, bis ich wieder zu Hause bin und aus dem Internet die nötigen Informationen ziehen kann. Jedenfalls zum Bergsteigen war hier nichts geboten.“




„Ganz schön aufgeblasen, die Titel und die Organisation. Nun gut, wenn’s was nützt, will ich mir das nicht nur gefallen lassen, sondern finde es auch sympathisch. Aber muß eine solche Organisation, die ja kaum einen anderen Zweck als das Rote Kreuz verfolgt, souverän sein und hat diese Art künstlicher Souveränität etwas mit einem Staat zu tun?

Wir werden sehen, was der SMOM noch so alles unter der Decke der Barmherzigkeit treibt. Dazu ist es nützlich, daß er sich als Staat aufspielt, ohne Staatsgebiet zwar, ohne Staatsvolk, ohne Polizei, ohne Volkswirtschaft; krampfhaft muß die Schimäre der Souveränität gepflegt werden. Aus seiner Sicht ist sein virtuelles Staatsgebiet immer noch Malta; daher bezeichnet er seinen Sitz in Rom als 'exterritorial'. Aus meiner Sicht gestehe ich ihm den Rang eines virtuellen Staates zu, allerdings mit Hauptsitz in der Via dei Condotti. Von da aus gesehen ist die Villa Magistrale auf dem römischen Aventin exterritorial. Daher muß ich die Villa Magistrale nicht 'besteigen.' Schwierige Logik, die mir der Souveräne Orden zumutet.“




„Seit 1988 hat ein Ritter mit besonders blauem Blut das Amt inne: Frà Andrew Bertie, eigentlich Andrew Willoughby Ninian Bertie, Graf von Lindsay und Abingdon, ist ein Nachfahre Maria Stuarts. Der anerkannte Tibet-Experte Bertie, der 17 Sprachen spricht und den schwarzen Judo-Gürtel besitzt, macht auf Malta klar, was sein besonderes Anliegen ist: die Erneuerung des spirituellen Fundaments des Ordens. 'Modern durch Tradition' will er sein. Damit spricht der Schotte dem ehemaligen Präsidenten der Deutschen Assoziation des Souveränen Malteser Ritterordens, Leo-Ferdinand Graf Henckel von Donnersmarck, aus der Seele. 'Vieles, was in der Welt geschieht, ist sehr kurzlebig, aber wir haben einen langen Atem.' Blaues Blut und Ehrenamt miteinander verbinden, das ist es. Von Bergsteigen hat er nichts gesagt.“


Blick in den Innenhof des S.M.O.M., einer virtuellen Theokratie, in perfekter Unabhängigkeit, jedoch ohne Staatsgebiet


Dieses Kapitel ist erhältlich als Teil von Buch L und

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